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Bester Cloud-Speicher 2026: 3 Dienste im Test

Autor
Redaktion website.de

Letzte Aktualisierung
22. August 2026

Fotos, Dokumente, Backups: Ohne Cloud-Speicher müssen Dateien mühsam zwischen Geräten hin- und hergeschoben werden. Mit dem richtigen Dienst liegen alle Daten verschlüsselt im Rechenzentrum und stehen auf Laptop, Tablet und Smartphone immer aktuell bereit.

Wir haben die wichtigsten Cloud-Speicher für den deutschen Markt nach festen Kriterien getestet: Wie viel Speicher gibt es fürs Geld? Wie zuverlässig läuft die Synchronisation? Und wie steht es um Datenschutz und Verschlüsselung? Hier finden Sie die Ergebnisse im Überblick – inklusive Vergleichstabelle und Preis-Check.

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Testsieger 2026

Google Drive

4,6 von 5 Sternen4,6(2.318 Bewertungen)
1,5

Testnote

sehr gut

Kostenlos
15 GB
Bezahltarif ab
100 GB für 1,99 €
Serverstandort
weltweit (überwiegend USA)
Vertragslaufzeit
1 Monat

1,99 €

Google One 100 GB, monatlich kündbar

zum Anbieter*15 GB kostenlos
Details anzeigen

Google Drive ist der meistgenutzte Cloud-Speicher der Welt und überzeugt im Test mit 15 GB kostenlosem Speicher, exzellenter Synchronisation und der tiefen Integration von Docs, Sheets und Fotos. Datenschutz-bedenken gegenüber dem US-Konzern bleiben der einzige echte Abzug.

  • 15 GB kostenloser Speicher
  • Sehr schnelle und zuverlässige Synchronisation
  • Google Docs, Sheets und Fotos tief integriert
  • 100 GB schon für 1,99 € im Monat
  • US-Anbieter mit Datenverarbeitung außerhalb der EU
  • Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

OneDrive

4,4 von 5 Sternen4,4(1.876 Bewertungen)
1,6

Testnote

gut

Kostenlos
5 GB
Bezahltarif ab
100 GB für 2,00 €
Serverstandort
weltweit (überwiegend USA)
Vertragslaufzeit
1 Monat

2,00 €

Microsoft 365 Basic mit 100 GB, monatlich kündbar

zum Anbieter*5 GB kostenlos
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OneDrive ist Microsofts Cloud-Speicher und tief in Windows und Microsoft 365 integriert. Im Test überzeugten die nahtlose Windows-Einbindung und das starke Preis-Leistungs-Verhältnis im Microsoft-365-Paket. Als reiner Speicherdienst reicht es knapp nicht an Google Drive heran.

  • Tief in Windows 11 und Microsoft 365 integriert
  • 1 TB im Microsoft-365-Paket sehr günstig
  • Dateien-On-Demand spart lokalen Speicher
  • Personal Vault mit erhöhter Absicherung
  • Nur 5 GB kostenloses Kontingent
  • US-Anbieter ohne EU-Only-Speicherung
  • Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Dropbox

4,3 von 5 Sternen4,3(1.454 Bewertungen)
1,7

Testnote

gut

Kostenlos
2 GB
Bezahltarif ab
2 TB für 9,99 €
Serverstandort
USA
Vertragslaufzeit
1 Monat

9,99 €

Dropbox Plus mit 2 TB, monatlich kündbar

zum Anbieter*2 GB kostenlos
Details anzeigen

Dropbox hat die Datei-Synchronisation erfunden und bleibt in diesem Punkt Referenz: Smart Sync, Block-Level-Übertragung und zuverlässige Freigaben. Doch das kostenlose Kontingent von 2 GB ist winzig, und der Plus-Tarif mit 2 TB ist für Viele überdimensioniert.

  • Schnellste und zuverlässigste Synchronisation im Test
  • Smart Sync spart lokalen Speicherplatz
  • Starke Freigabe- und Teamfunktionen
  • Sehr gute Apps auf allen Plattformen
  • Nur 2 GB kostenlos
  • Einstiegstarif mit 2 TB für viele zu groß und zu teuer
  • US-Anbieter ohne EU-Only-Speicherung

Die Anbieter im Detail

Im Alltagstest setzte Google Drive die Messlatte: Dateien waren Sekunden nach dem Speichern auf allen Geräten verfügbar, Freigaben funktionierten per Link ohne Konto-Zwang, und die Integration von Docs, Sheets und Fotos macht den Dienst zum kompletten Online-Büro. 15 GB gibt es kostenlos, 100 GB für 1,99 € im Monat.

Der Preis dafür ist bekannt: Die Daten liegen beim US-Konzern, eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung fehlt, und eine EU-Only-Speicherung bietet Google nicht an. Wer damit leben kann, bekommt den funktional stärksten Cloud-Speicher im Test.

Was gefällt uns an Google Drive?

Synchronisation lief im Test auf allen Geräten fehlerfrei und schnell

Zusammenarbeit an Dokumenten in Echtzeit ist unübertroffen

15 GB kostenlos – das größte Gratiskontingent im Test

Wo hat Google Drive Schwächen?

Datenverarbeitung beim US-Konzern, keine EU-Only-Option

Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für gespeicherte Dateien

Für wen eignet sich Google Drive?

Google Drive passt zu allen, die einen zuverlässigen, günstigen Cloud-Speicher mit starker Office-Integration suchen und mit der Datenverarbeitung durch Google leben können. Für streng vertrauliche Unterlagen empfehlen sich Alternativen mit EU-Speicherung.

Google Drive ist unser Testsieger 2026: kein Dienst kombiniert Speicher, Synchronisation und Zusammenarbeit so stark zum kleinen Preis. Abzüge gibt es allein beim Datenschutz.

Testnote1,5sehr gut
zum Anbieter*
Funktionen & Ausstattung (30 %)Note 1,4
Bedienung & Synchronisation (20 %)Note 1,3
Sicherheit & Datenschutz (20 %)Note 2,0
Support & Hilfe (15 %)Note 1,7
Preis-Leistung (15 %)Note 1,4

OneDrive ist unter Windows schlicht unsichtbar gut: Der Ordner synchronisiert sich von allein, Dateien-On-Demand hält die lokale Platte frei, und Office-Dokumente lassen sich im Browser gemeinsam bearbeiten. Im Test lief die Synchronisation auf Windows-Maschinen vorbildlich.

Als Standalone-Dienst ist OneDrive solide, aber nicht herausragend: 5 GB kostenlos sind knapp, 100 GB kosten 2,00 € im Monat. Richtig attraktiv wird es erst im Microsoft-365-Paket mit 1 TB und Office-Apps. Datenschutz-seitig gilt das Gleiche wie bei Google: US-Anbieter, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Was gefällt uns an OneDrive?

Im Windows-Explorer verhält sich OneDrive wie ein lokaler Ordner

Dateien-On-Demand lädt Inhalte erst bei Bedarf herunter

1 TB inklusive Office-Apps im Microsoft-365-Abo ist ein starkes Paket

Wo hat OneDrive Schwächen?

Gratiskontingent mit 5 GB deutlich kleiner als bei Google

Ohne Microsoft-Konto und Windows-Ökosystem entfaltet der Dienst weniger Stärke

Für wen eignet sich OneDrive?

OneDrive passt zu Windows-Nutzern und Microsoft-365-Kunden, die ihren Cloud-Speicher nahtlos ins System integriert haben wollen. Wer plattformübergreifend arbeitet, ist bei Google Drive flexibler.

OneDrive ist die logische Wahl für Windows- und Microsoft-365-Nutzer und landet knapp hinter Google Drive auf Platz 2.

Testnote1,6gut
zum Anbieter*
Funktionen & Ausstattung (30 %)Note 1,6
Bedienung & Synchronisation (20 %)Note 1,5
Sicherheit & Datenschutz (20 %)Note 2,0
Support & Hilfe (15 %)Note 1,7
Preis-Leistung (15 %)Note 1,5

Technisch bleibt Dropbox die Sync-Referenz: Block-Level-Übertragung, Smart Sync und eine Freigabelogik, die im Test nie versagte. Die Apps auf macOS, Windows, iOS und Android sind ausgereift und schnell.

Das Tarifmodell ist jedoch störrisch: Kostenlos gibt es nur 2 GB, der erste Bezahltarif springt direkt auf 2 TB für 9,99 € im Monat. Wer 200 oder 500 GB braucht, zahlt trotzdem den vollen Preis. Für Vielnutzer ist das fair, für den Massenmarkt zu unflexibel.

Was gefällt uns an Dropbox?

Block-Level-Sync übertrug im Test nur geänderte Dateiteile und war damit am schnellsten

Smart Sync hält die lokale Festplatte frei

Freigaben mit Passwort und Ablaufdatum sind vorbildlich gelöst

Wo hat Dropbox Schwächen?

2 GB Gratisspeicher sind 2026 kaum mehr als eine Demo

Zwischen 2 GB und 2 TB fehlt ein mittlerer Tarif

Für wen eignet sich Dropbox?

Dropbox passt zu Profis und Teams, die große Dateimengen zuverlässig synchronisieren und teilen müssen. Gelegenheitsnutzer finden bei Google Drive oder OneDrive mehr Speicher fürs Geld.

Dropbox synchronisiert am besten, bietet aber das unflexibelste Tarifmodell im Test. Platz 3 hinter Google Drive und OneDrive.

Testnote1,7gut
zum Anbieter*
Funktionen & Ausstattung (30 %)Note 1,7
Bedienung & Synchronisation (20 %)Note 1,4
Sicherheit & Datenschutz (20 %)Note 2,0
Support & Hilfe (15 %)Note 1,8
Preis-Leistung (15 %)Note 2,1

Gesamtergebnis

1.Google Drive1,5Testnotesehr gutTestberichtzum Anbieter*
2.OneDrive1,6TestnotegutTestberichtzum Anbieter*
3.Dropbox1,7TestnotegutTestberichtzum Anbieter*

Bewertungskriterien: So haben wir getestet

Für unseren Cloud-Speicher-Test richten wir bei jedem Dienst ein Konto ein und nutzen es über mehrere Wochen im Alltag: Dateien hochladen, zwischen Geräten synchronisieren, Ordner freigeben und Versionen wiederherstellen. Die Gesamtnote ergibt sich aus dem gewichteten Durchschnitt der Einzelwertungen.

  1. Funktionen & Ausstattung (30 %)

    Freigaben, Dateiversionierung, Office-Integration, Offline-Zugriff und Zusatzfunktionen wie Fotoverwaltung oder Notizen.

  2. Bedienung & Synchronisation (20 %)

    Qualität der Apps für Desktop und Mobilgeräte, Zuverlässigkeit und Tempo der Synchronisation.

  3. Sicherheit & Datenschutz (20 %)

    Verschlüsselung bei Übertragung und Speicherung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, Serverstandorte und DSGVO-Konformität.

  4. Support & Hilfe (15 %)

    Erreichbarkeit und Qualität des Supports sowie Umfang der Hilfedatenbank.

  5. Preis-Leistung (15 %)

    Kostenloses Kontingent, Preis pro Terabyte und Fairness der Abo-Modelle.

Aus den gewichteten Einzelnoten errechnet sich die Gesamtnote jedes Anbieters.

Cloud-Speicher im Vergleich

KriteriumGoogle DriveOneDriveDropbox
Bewertung
Testnote1,51,61,7
Tarif & Speicher
Preis pro Monat1,99 €2,00 €9,99 €
Speicherplatz (Einstieg)100 GB (15 GB kostenlos)100 GB (5 GB kostenlos)2 TB (2 GB kostenlos)
Funktionen
Dateiversionierung30 Tage30 Tage30 Tage
Dateien & Ordner freigebenjajaja
Office-IntegrationGoogle Docs, Sheets, SlidesMicrosoft 365 (Word, Excel, PowerPoint)Microsoft 365 & Google Workspace (Anbindung)
Desktop-Synchronisationjajaja
Apps für iOS & Androidjajaja
Datenschutz & Standort
Ende-zu-Ende-Verschlüsselungneinneinnein
Serverstandortweltweit (überwiegend USA)weltweit (überwiegend USA)USA
DSGVO-konforme Verarbeitungjajaja
Support
Support-KanäleHilfe-Center, Chat (Google One)Hilfe-Center, ChatHilfe-Center, Chat, E-Mail

Häufige Fragen

Wie viel Cloud-Speicher brauche ich?

Für Dokumente und gelegentliche Fotos reichen oft schon 100 GB. Wer seine komplette Fotobibliothek oder Backups ganzer Rechner in der Cloud lagern will, sollte mindestens 1 bis 2 TB einplanen. Fast alle Dienste lassen sich später aufstocken.

Sind US-Dienste wie Google Drive oder Dropbox DSGVO-konform?

Die großen US-Anbieter arbeiten nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework grundsätzlich rechtskonform, speichern Daten aber überwiegend in den USA. Für besonders sensible Unterlagen empfehlen sich Dienste mit Serverstandorten in der EU oder einer eigenen Cloud-Lösung wie Nextcloud.

Was ist der Unterschied zwischen Cloud-Speicher und Backup?

Cloud-Speicher synchronisiert Dateien zwischen Geräten – gelöschte Dateien verschwinden dabei unter Umständen überall. Ein echtes Backup legt unveränderliche Sicherungsstände an, auf die man im Notfall zurückgreifen kann. Viele Dienste bieten mit der Dateiversionierung einen Kompromiss aus beidem.

Kann ich Dateien mit anderen teilen, die kein Konto haben?

Ja, alle getesteten Dienste erzeugen auf Wunsch öffentliche Freigabe-Links, die Empfänger ohne eigenes Konto öffnen können. Links lassen sich häufig mit Passwort oder Ablaufdatum absichern.

Was passiert mit meinen Dateien, wenn ich kündige?

Nach der Kündigung bleiben die Daten meist noch einige Wochen gespeichert, bevor sie endgültig gelöscht werden. Vor der Kündigung sollten Sie alle Dateien lokal sichern – die Dienste bieten dafür Export- oder Download-Funktionen an.

Fazit

Cloud-Speicher ist heute so günstig und bequem, dass es keinen Grund mehr gibt, wichtige Dateien nur auf einem Gerät zu lagern. Schon für zwei Euro im Monat bekommen Sie 100 GB, die auf allen Geräten synchron bleiben.

Unser Testsieger Google Drive überzeugt mit dem besten Gesamtpaket aus Funktionen, Synchronisation und Preis. Wer stärker im Microsoft-Kosmos verwurzelt ist, fährt mit OneDrive mindestens ebenso gut – und wer Wert auf Datenschutz made in Europe legt, sollte einen Blick auf unsere Nextcloud-Empfehlungen werfen.

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